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Fahrrad-Parksysteme
Beschreibung



Weitere Anhänge:
Titel der Idee:
Fahrrad-Parksysteme

Thema der Idee:
Kombination von Wohnen und Mobilität

Beschreibung der Idee:
Die Fahrradbranche boomt nach wie vor trotz weltweiter Wirtschaftskrise. So stieg z. B. die Anzahl der Aussteller auf der kürzlich stattgefundenen Eurobike - einer der größten Fahrradmessen der Welt - erneut um 10% gegenüber dem Vorjahr. Die Ausstellungsfläche hat sich sogar um 15% vergrößert um den enormen Besucherandrang gerecht zu werden. Doch obwohl in Deutschland immer mehr hochwertige Räder verkauft werden, sieht man an den Bahnhöfen unserer Städte überwiegend schrottreifes Material. Die guten Räder stehen leider allzu oft im heimischen Keller weil es schlichtweg zu riskant ist sie anderswo unbeaufsichtigt abzustellen. Ich bin der festen Überzeugung, dass viele Menschen ihr Fahrrad nicht nur in der Freizeit sondern auch für die Fahrt zur Arbeit oder zum Einkaufen nutzen würden, wenn sie es dort sicher abstellen könnten. Dabei sollte es vor Unwetter, Diebstahl und Vandalismus geschützt sein.
Andere Länder haben das Problem bereits erkannt und reagiert. So gibt es z. B. in Japan schon vollautomatische Fahrradparksysteme (www.youtube.com/watch?v=wE4fvwTBtno&NR=1). Und auch von einer kanadischen Firma kursieren Bilder im Internet, die eine originelle Lösung zeigen (www.biketree.com). Solche oder ähnliche Parksysteme müssten an strategisch günstigen Punkten wie U-Bahnhöfen oder am Rande der Fußgängerzone installiert werden, also überall dort wo auch heute schon viele Fahrräder stehen.

Energieeinsparung:
Energie wird dadurch eingespart, indem öfter mit dem Fahrrad statt dem Auto oder ÖPNV gefahren wird. Gegenüber Bus und Bahn ist die Einsparung zwar relativ gering, jedoch ist die Fahrt mit dem ÖPNV für viele Menschen aufgrund der hohen Kosten und lästigen Wartezeiten keine beliebte Alternative. In Zukunft werden sogar immer mehr ältere Menschen und solche, die von Berufs wegen nicht verschwitzt zur Arbeit kommen dürfen, auf zwei Rädern unterwegs sein. Möglich machen dies sog. Pedelecs, Fahrräder mit elektrischer Unterstützung. Ob mit oder ohne Hilfsmotor, diese Fahrzeuge sind notorisch diebstahl-gefährdet, was ihre Verbreitung und Benutzung im Alltag leider immer noch nachhaltig blockiert.

Umsetzung:
Es gibt bereits fertige Systeme die für bestimmte Standorten geeignet wären und kurzfristig installiert werden könnten. Jedoch haben die mir bekannten Systeme noch gewisse Nachteile die Ihren Einsatz relativ stark auf bestimmte Fahrradgattungen und Standorte einschränken. Deswegen halte ich es für sinnvoll, wenn auch Deutschland seine herausragenden Kompetenzen in Sachen Maschinenbau und Automatisierungstechnik nutzen würde um ein eigenes international konkurrenzfähiges System zu entwickeln. An der Finanzierung sollten auch diejenigen beteiligt werden, die sekundär davon profitieren würden. Ich denke vor allem an die Fahrradbranche und die Kommunen.

Nutzen:
UNS ALLEN wird die Möglichkeit gegeben mit (teilweise schon lange vorhandenen) hochwertigen Fahrrädern ein alternatives, umweltfreundliches, individuelles und kostengünstiges Verkehrsmittel zu nutzen.
ANWOHNDER profitieren vor allem weil ein Teil des Verkehrs vom Auto auf das Fahrrad verlagert wird. Dadurch wären sie weniger Lärm und Abgasen ausgesetzt.
KOMMUNEN könnten wertvolle öffentliche Flächen zurückgewinnen indem die Fahrräder übereinander statt nebeneinander geparkt werden. Es ermöglicht außerdem ein aufgeräumtes und attraktives Stadtbild, was auch dem Tourismus entgegen kommt.
FAHRRADHERSTELLER und -HANDEL können mit einer verstärkten Nachfrage nach hochwertigen Rädern rechnen.
Die deutsche WIRTSCHAFT könnte vom Export der Fahrrad-Parksysteme profitieren.
ÖLSCHEICHS und MINERALÖLKONZERNE haben eher geringen nutzen.

TAGs:
Sicherheit, Pedelec, Verkehr, Sprit sparen, Ressourcen einsparen, Park and Ride, Öffentliche Verkehrsmittel, Lebensstil, Klimaziele, klimabewusst, International, Infrastruktur, gut leben, Gesundheit, Geld sparen, Flächenverbrauch, Fahrrad, Elektrofahrrad, Energie sparen, Dienstleistung, CO2-Reduktion, CO2 Reduktion, besser leben, Auto, Umwelt schützen, Individualverkehr, Automatisierung

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Ideengeber  
Testimage J.Siegert
München

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